Eine Veranstaltung präsentiert vom Orgelförderverein Coudray-Kirche Rastenberg e.V.

The String Company

Klezmer • Swing • Celtic

24.02.2018  18:30 Uhr

Kunsthaus Josefskirche Rastenberg

The String Company zu Gast im Kunsthaus Josefskirche Rastenberg.

Präsentiert vom Örgelförderverein Coudray-Kirche Rastenberg e.V.

The String Company ist ein fester Bestandteil der Thüringer Klezmer- und Folkszene, sie spielen regelmäßig zu Feierlichkeiten in der jüdischen Gemeinde und sind darüber hinaus Veranstalter der überaus erfolgreichen Erfurter Langen Nacht des Klezmer.

Lev Guzman, der in Usbekistan geborene Bratschist hat die leidenschaftliche Klezmer- Musik seiner Heimat nach Erfurt mitgebracht und in der Band The String Company Musiker-Freunde gefunden, die den Farbenreichtum und die Erzählkraft dieser Musik schätzen und weitertragen.

Das vielschichtige Repertoire der Band umfasst eigene Kompositionen und temperamentvolle Arrangements: Die Sängerin Marion Minkus und die Herren an Violine (Reinhard Schwalbe), Viola (Lev Guzman), Gitarre (Frank Truckenbrodt) und Kontrabass (Friedemann Seifert) präsentieren Swing und Jazz aus Nordamerika, Celtic Folk aus Irland, Gipsy Swing aus Frankreich und Soul aus Skandinavien.

Besonders die leidenschaftlichen Klezmer-Interpretationen lassen jede Melodie zu einer persönlichen Botschaft werden - mal wild, mal cool, mal harmonietrunken...

Weitere Informationen unter: www.thestringcompany.de

Eintritt: 12,- €

Informationen und Eintrittskarten im Vorverkauf erhalten Sie beim Pfarrer A. Simon, im Büro, Lossaer Str. 8, 99636 Rastenberg, Familie Schneider/Koch, 99636 Rastenberg, Amselweg 14, Telefon: 015141934454

Kunsthaus Josefskirche

Stadt Rastenberg Finne

Die besondere Location erleben.

Eine Veranstaltung in einer ehemaligen Kirche.

Geschichte der Josefskirche - 100 Jahre Josefskirche

Nach der Reformation in Deutschland gab es in Thüringen kaum noch Katholiken. Durch die Entdeckung von Kalisalzschichten bei Rastenberg begann man 1907 an der Grenze zu Sachsen Anhalt einen Schacht zu teufen, der 1911 in Betrieb genommen wurde. Dies war der Anlass, dass damals viele Bergleute aus Polen und Italien in Rastenberg ansässig wurden. Die Masse dieser Bergleute war katholisch.

Auf Grund der nun in Rastenberg ansässigen Katholiken wurde noch während des ersten Weltkrieges in den Jahren 1915 bis 1916 eine Bergarbeiterkapelle gebaut. Sie trägt den Namen Josefs des Arbeiters.

Besondere Kleinodien der Kirche sind zwei farbige Glasfenster mit der heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute, und der heiligen Elisabeth von Thüringen. In Folge mangelnder Rentabilität wurde 1926 die Kaliförderung eingestellt. Daraus ergab sich, dass die ausländischen Arbeitskräfte die Stadt und die Umgebung verließen. Die katholische Josefskirche wurde dem Erfurter Domamt übertragen. In der Praxis hieß das, die Kirche wurde von 1926 bis 1941 nicht mehr genutzt, weil es im Umkreis von Rastenberg keine Katholiken gab.

Eine Wiederbelebung für die Josefskirche kam 1941. Zu diesem Zeitpunkt siedelten die ersten katholischen Christen aus dem Saarland und dem Ruhrgebiet in der Region Rastenberg. Sie flüchteten vor der Bombardierung ihrer Heimat. Ab 1945 erstarkte die katholische Gemeinde enorm durch die sich ansiedelnden Vertriebenen aus den Sudeten, Schlesien und Ostpreußen. Anfang der 50 er Jahre wurde Rastenberg eine selbständige Seelsorgstelle mit einem Pfarrkurat. Außerdem arbeiteten bereits zwei Ordensschwestern in der Seel- und Sozialfürsorge.

Nach der Wende wurde im Rahmen der Kirchengebietsreform auch die Pfarrei aufgelöst und der Pfarrei Weimar als Filialgemeinede angegliedert.

Im Sommer 2002 erreichte Rastenberg das Gerücht, dass das Kirchengebäude verkauft, womöglich zweckentfremdet genutzt oder abgerissen werden sollte. Das rief Unmut unter der Bevölkerung hervor. Im September 2002 wurde durch den Kirchenvorstand in Weimar definitiv festgelegt, die Kirche St. Josef in Rastenberg einer anderen Nutzung zuzuführen bzw. sich von dieser Immobilie zu trennen.

Durch die Initiative des damaligen Bürgemeisters Andreas Vogel wurde vom 21.09. bis 30.11.2002 der erste "Rastenberger Kunst-Herbst" durchgeführt. Dadurch wurde Zeit für Verhandlungen mit dem bischöflichen Amt in Erfurt gewonnen. Im Anschluss an den ersten "Rastenberger Kunst-Herbst" bildeten sich zwei Vereine, die den Erhalt der Josefskirche sichern sollten.

Am 25.11.2002 gründeten Bürger der Stadt Rastenberg und dem Finne-Gebiet den "Rastenberger Kunst-Herbst e.V." Fast zur gleichen Zeit, am 11.12.2002 fanden sich 16 Bürger aus Rastenberg, Hardisleben und Buttstädt zusammen, um den "Förderverein Josefskirche e.V." zu gründen.

Am 24.11.2003 kam es zwischen dem bischöflichen Stuhl in Erfurt und der Stadt Rastenberg zu einem Kaufvertrag und die Stadt Rastenberg ist seit dem Eigentümer der Immobilie in der Kirchallee 18. Somit ist dieses Gebäude, welches einmal aus dem Rastenberger Stadtbild verschwinden sollte, nicht nur ein Ort kirchlicher Gottesdienste, sondern ein Anziehungspunkt von Ausstellungen, Vorträgen und Begegnungen und ist weit über die Grenzen von Rastenberg bekannt.

Kunsthaus Josefskirche
Kirchallee 18
99636 Rastenberg

Weitere Infos: www.rastenberger-kunstherbst.de

2018 © Frank Koch • Amselweg 14 • 99636 Rastenberg

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